Magnesiumchlorid
Zuletzt aktualisiert: 11. September 2020

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Du machst dir Gedanken um deinen Magnesiumhaushalt und interessierst dich für Alternativen zu den klassischen Magnesiumtabletten? Dann könnte Magnesiumchlorid eine gute Wahl sein. Denn diese Magnesiumverbindung erhältst du vor allem zur äußeren, sogenannten transdermalen Anwendung. Außerdem ist es die Form des Magnesiums, die dein Körper ohne Magensäure aufnehmen kann.

In diesem Magnesiumchlorid Test 2020 erfährst du, was genau Magnesiumchlorid eigentlich ist, wie es gewonnen wird und wie es wirkt. Wir liefern dir hilfreiche Informationen zu den unterschiedlichen Darreichungsformen von Magnesiumchlorid und zeigen dir die jeweiligen Vorteile und Nachteile auf. Außerdem erfährst du, was du beim Kauf beachten solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Magnesiumchlorid erhältst du hauptsächlich zur äußeren, also “transdermalen” Anwendung. Da manche Menschen von Magnesiumpräparaten Durchfall bekommen, bevorzugen sie diese nebenwirkungsfreie Anwendungsart.
  • Äußerlich verwendest du Magnesiumchlorid für ein Fuß- oder Vollbad oder trägst es direkt auf die Haut auf.
  • Reines Magnesiumchlorid bekommst du in Form von Flocken, Pulver sowie Magnesiumöl. Bei letzterem handelt es sich nicht um tatsächliches Öl, es hat jedoch eine ölige Konsistenz.

Magnesiumchlorid Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Magnesiumchlorid als Magnesiumöl

Das Zechstein Magnesium-Öl PUR von Green Elements erhältst du in einer 1000-ml-Flasche mit einer zusätzlichen 100-ml-Sprühflasche zum Umfüllen. Es verspricht Erleichterung bei Muskelverspannungen und entstammt aus den vor Umweltbelastungen geschützten Ablagerungen des Zechstein-Urmeers. Du kannst es auf die Haut auftragen, sprühen oder für ein Fuß- oder Vollbad verwenden. Empfohlen werden 10-20 Sprühstöße täglich. Falls es anfangs juckt, kannst du die Substanz erst einmal verdünnt auftragen, bis deine Haut sich daran gewöhnt hat.

Kunden berichten, dass das Magnesiumöl Erleichterung bei Verspannungen und Muskelkrämpfen brachte. Es lockert die Muskeln und lindert Muskelkater. Die praktische Sprühflasche erleichtert das Auftragen und ist praktisch für unterwegs.

Das beste Magnesiumchlorid als Magnesiumflakes

Die Original Zechstein Magnesium Flakes von Vitabay kannst du als Badezusatz für Fuß- und Vollbäder verwenden. Die Packung enthält 1 kg und hat somit ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Magnesiumchlorid-Konzentration beträgt 47 %. Die Flakes wurden aus dem einstigen Zechstein-Meer gewonnen und sind frei von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen.

Käufer empfehlen das Produkt aufgrund seiner entspannenden Wirkung nach dem Sport sowie generell bei Muskelkrämpfen und Kribbeln in den Beinen. Das Produkt ist gut verträglich und löst bei sensibler Haut lediglich ein angenehmes Kribbeln aus. Durch die praktische Dose sind die Flocken leicht dosierbar und sie lösen sich sehr gut im Wasser auf. Du kannst es auch in Wasser auflösen und als Spray verwenden.

Das beste Magnesiumchlorid als Magnesiumpulver zum Trinken

Das Magnesiumchlorid-Pulver von Casida ist zur oralen Einnahme geeignet. Du kannst hierfür 6 Messlöffel des Pulvers in einem Liter Flüssigkeit auflösen. Am besten trinkst du davon zweimal täglich etwa 20 ml (entspricht einem Schnapsglas). Dem leicht bitteren Geschmack kannst du mit Fruchtsaft, Tee oder Sirup entgegenwirken. In der Dose befinden sich 210 g des Pulvers, welches frei von Aromen, Farbstoffen und Stabilisatoren ist.

Kunden empfehlen das Pulver trotz des bitteren Geschmacks und bestätigen die Wirksamkeit. Außerdem wird die gute Verträglichkeit geschätzt. Du kannst aus dem Pulver auch Magnesiumöl zur transdermalen Anwendung mischen oder es als Badezusatz verwenden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Magnesiumchlorid kaufst

Was ist Magnesiumchlorid?

Magnesiumchlorid (MgCl₂) – die Mischung aus Magnesium und Chlorid – ist ein Mineralsalz. Genau genommen handelt es sich um das Magnesiumsalz aus der Salzsäure.

Es wird zum Beispiel durch Verdampfen von salzhaltigem Wasser gewonnen. Eine natürliche Quelle sind Meerwasser und Salzseen wie das Tote Meer.

Außerdem kommt Magnesiumchlorid im Mineral Bischofit vor. So kann man das Mineralsalz auch in einer Mine mit Ursalzvorkommen gewinnen. Hier spielt vor allem die Gewinnung aus dem ursprünglichen Zechsteinmeer, das sich einst in Mitteleuropa befand und vor rund 250 Millionen Jahren austrocknete, eine Rolle.

Da Magnesium eine Bindung braucht, damit der Körper es verstoffwechseln kann, ist es selten als reiner Stoff erhältlich. Zur oralen Anwendung erhältst du meist Magnesiumcitrat oder Magnesiumoxid. Für die äußerliche, “transdermale” Anwendung hingegen Magnesiumchlorid.

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Auch am Toten Meer wird Magnesiumchlorid abgebaut.
(Bildquelle: pixabay.com / PublicDomainPictures)

Wie wirkt Magnesiumchlorid und wofür wird es angewendet?

Magnesium(chlorid) für den menschlichen Körper

Magnesium ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Der Körper braucht Magnesium für den Energiestoffwechsel, die Nerven- und Muskelfunktion, darunter auch die Herzfunktion, sowie für den Aufbau von Knochen und Zähnen.(1)

Organische Magnesiumverbindungen wie Citrat oder Chlorid nimmt der Körper besser auf als anorganische Verbindungen wie Oxid oder Sulfat.(2)

Durch die Magensäure werden Magnesiumverbindungen in Magnesiumchlorid umgewandelt, damit das Magnesium über den Dünndarm aufgenommen werden kann. Nimmst du direkt Magnesiumchlorid zu dir, benötigt dein Körper keine Magensäure für diese Umwandlung.

Insbesondere ältere Personen mit chronischen Erkrankungen produzieren möglicherweise nicht ausreichend Magensäure, weshalb sie Magnesium nur bereits in Form von Magnesiumchlorid aufnehmen können.(3)

Magnesium wird auch nachgesagt, zu einer besseren Wundheilung beizutragen.(4) Wissenschaftlich nachgewiesen ist dies jedoch nicht.

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Wusstest du, dass nicht nur Calcium, sondern auch Magnesium für gesunde Knochen unverzichtbar ist?

Der Großteil des Magnesiums wird in den Knochen gespeichert und macht diese hart. Bei einer mangelhaften Magnesiumversorgung gibt der Körper Magnesium aus den Knochen und Zellen ab. So kann eine dauerhafte unzureichende Magnesiumversorgung die Knochengesundheit schädigen.(5, 6)

Magnesiumchlorid spielt eine große Rolle in der “transdermalen” Anwendung als Magnesiumöl oder Magnesium Spray. Du kannst es direkt auf die Haut auftragen oder in Form von Flocken oder Pulver als Badezusatz verwenden.

Weitere Anwendungsgebiete von Magnesiumchlorid

In der Lebensmittelproduktion wird Magnesiumchlorid als Festigungsmittel, Säureregulator, Geschmacksverstärker, Trägersubstanz oder Trennmittel eingesetzt. Auch für Öko-Lebensmittel ist Magnesiumchlorid in der EU als Lebensmittelzusatzstoff E 511 zugelassen. Es ist Hauptbestandteil des Gerinnungsmittels Nigari, welches zur Tofu-Herstellung verwendet wird.

Außerdem findet es Verwendung als Streusalz, da es bei tieferen Temperaturen wirksamer als andere Mineralien ist.

Auch zur Steigerung der Magnesiumkonzentration in Riffaquarien sowie zur Staubbindung kommt es zum Einsatz. In Form von Magnesiumchlorid-Hexahydrat kann es Wärmeenergie speichern und abgeben.

Wirkt Magnesiumchlorid transdermal?

Insbesondere die Alternative Medizin setzt auf die äußere, die sogenannte transdermale Anwendung von Magnesium, für die sich Magnesiumchlorid am besten eignet.

Hierbei wendest das Magnesiumchlorid äußerlich an: Entweder gibst du es in ein Fuß- oder Vollbad hinzu oder trägst es als Öl oder Spray direkt auf die Haut auf.

Als Hauptargument für die äußerliche Anwendung wird angeführt, dass Magnesium bei oraler Aufnahme zu Durchfall führen kann. Bei einer äußerlichen Anwendung wird das Verdauungssystem umgangen.

Zudem werde Magnesium über die Haut besser in Blut, Zellen, Gewebe und Knochen transportiert als oral eingenommenes Magnesium. Da es über die Haut direkt den Blutkreislauf und die Zellen erreiche, würden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Stoffen aus anderen Lebensmitteln vermieden.(4)

Die transdermale Wirkung von Magnesiumchlorid ist jedoch umstritten. Ernährungswissenschaftler Dr. Jürgen Vormann beispielsweise sieht die transdermale Wirkung kritisch. Denn das in ionisierter Form vorhandene Magnesium im Magnesiumöl kann die Haut eigentlich nicht durchdringen. Hierfür müsste es sich um eine “lipophile” Substanz handeln. Magnesiumionen verfügen aber über eine große Hydrathülle, welche das Durchdringen von Zellmembranen behindert. Lediglich die kleine Fläche der Schweiß­drüsen und Haarfollikel kann Magnesium aufnehmen. Diese macht jedoch nur etwa 0,1 bis 1 Prozent der Hautoberfläche aus.(7, 8)

Bei einer Studie des naturheilkundlichen Arztes Dr. Norman Shealy, der selbst Magnesiumöl vermarktet, trugen 20 Erwachsene dieses täglich auf die Haut auf. Dabei stellte er fest, dass ein Magnesiummangel innerhalb von 4-6 Wochen behoben wurde. Bei oraler Magnesiumtherapie sei dies erst nach mindestens vier Monaten der Fall gewesen.(9) Jedoch ist lediglich das Abstract der Studie und keine vollständige Version veröffentlicht.

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Obwohl viele von der transdermalen Magnesiumwirkung überzeugt sind, ist sie wissenschaftlich noch umstritten.
(Bildquelle: unsplash.com / Bruce Mars)

Eine weitere Studie zur transdermalen Wirkung von Magnesium ist von K. Watkins und P.D. Josling. Dabei sprühten sich neun Erwachsene zwölf Wochen lang täglich mit Magnesiumöl ein und nahmen zusätzlich zwei Mal wöchentlich ein Fußbad mit 100 ml Magnesiumöl. Der Magnesiumpegel wurde anhand einer Haarprobe gemessen, welche nach den zwölf Wochen einen signifikanten Anstieg des Magnesiumwerts bei sieben von acht Personen anzeigte.(10) Jedoch geben die Haarzellen den Magnesiumspiegel im Körper nicht zuverlässig wieder. Zudem ist die kleine Personengruppe nicht repräsentativ.(11)

In einer Studie von Dr. Rosemary Waring von der University of Birmingham nahmen die 19 Teilnehmer sieben Tage lang täglich für zwölf Minuten ein Ganzkörperbad bei 50-55 °C in einer Magnesiumsulfat-Lösung (Epsom-Salz). Der Magnesiumpegel wurde anhand von Blut- sowie Urinproben gemessen. Ein (teilweise geringer) Anstieg konnte bei allen außer drei Probanden festgestellt werden. Bisher wurde die Studie noch in keiner wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht, sondern lediglich auf der kommerziellen Webseite des Epsom Salt Council.(12)

Auch bei einer Studie aus dem Jahr 2017 wiesen die meisten der 11 Probanden nach 14-tägigem Auftragen einer Magnesiumcreme einen höheren Magnesiumspiegel auf. Jedoch ist auch hier die kleine Personengruppe nicht repräsentativ.(13)

Wirklich aussagekräftige Studien zur transdermalen Wirkung von Magnesiumchlorid liegen bislang also nicht vor. Dennoch sind viele von ihrer Wirkung überzeugt und sie ist nicht endgültig auszuschließen.

Wie viel Magnesiumchlorid benötige ich täglich?

Für die empfohlene Tageszufuhr an Magnesium sind unterschiedliche Angaben zu finden. Die meisten Quellen empfehlen jedoch etwa 350 mg Magnesium täglich für eine gesunde, erwachsene Person.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt folgende Referenzwerte für die Magnesium-Zufuhr an(14):

Alter m w
0-3 Monate 24 mg (geschätzt) 24 mg (geschätzt)
4-12 Monate 60 mg 60 mg
1-3 Jahre 65-80 mg 65-80 mg
4-7 110-120 mg 110-120 mg
8-10 Jahre 170 mg 170 mg
11-13 Jahre 230 mg 250 mg
14-15 310 mg 310 mg
15-18 Jahre 400 350
19-24 Jahre 400 mg 310 mg
25+ 350 mg 300 mg
Schwangere 310 mg
Stillende 390 mg

Die Referenzwerte entsprechen nicht dem individuellen Bedarf eines Menschen und dienen lediglich zur Orientierung.

Denn der Nährstoffbedarf variiert von Mensch zu Mensch und von Tag zu Tag. Neben Alter und Geschlecht hängt er von vielen weiteren inneren (z.B. Gesundheitszustand) und äußeren Einflüssen (z. B. körperliche Aktivität) ab.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.:Unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft

Du musst die Referenzwerte nicht jeden Tag erreichen, solange du sie durchschnittlich in einer Woche einhältst.

Außerdem kann dein Körper das Magnesium besser aufnehmen, wenn du ihm kleinere Mengen über den Tag verteilt zuführst. (Quelle: dge.de)

Da der Körper das meiste Magnesium in den Knochen und Muskeln und nur zu etwa 1 % im Blut speichert, sind die Blutwerte kaum aussagekräftig, um einen Mangel zu bestimmen.(15)

Es gibt jedoch eine Methode, anhand der man die Magnesiumbelastung im Körper ermitteln kann: Die Person bekommt eine Magnesiuminfusion. Da der Körper überschüssiges Magnesium ausscheidet, misst man nun im Harn, wie viel des Magnesiums in den nächsten 1-2 Tagen abgegeben wird. Wird kaum etwas wieder ausgeschieden, ist ein Mangel wahrscheinlich.(16)

Braucht mein Körper zusätzliches Magnesiumchlorid?

Normalerweise kannst du deinen Magnesiumbedarf mit einer gesunden Ernährung decken.

Bei körperlichem Stress, in der Schwangerschaft und der Stillzeit sowie für Leistungssportler könnte zusätzliches Magnesium jedoch sinnvoll sein.(15, 17)

Auch bei Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen sowie Asthma kommt Magnesium eine besondere Bedeutung zu. Außerdem haben Diabetiker einen erhöhten Magnesiumbedarf.(17, 18, 19)

Vor allem für Schwangere, Stillende sowie Leistungssportler ist die Aufnahme von zusätzlichem Magnesium sinnvoll.

Wenn du bemerkst, dass deine Knochen schnell brechen, könnte ein Magnesiummangel ursächlich sein.(5)

Zu eingeschränkter Magnesiumaufnahme oder hohem Magnesiumverlust des Körpers führen z.B. chronische entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen, starker Alkoholkonsum, bestimmte Medikamente (z.B. Diuretika bei Bluthochdruck) und Abführmittel.(15)

Übrigens ist die Wirkung von Magnesium bei Muskelkrämpfen nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Muskelkrämpfe können verschiedene Ursachen haben. Neben Überforderung des Muskels oder einem unausgeglichenen Elektrolythaushalt werden fehlerhafte Rückenmarksreflexe als Ursache vermutet. Als Schutzfunktion wird dabei der Muskel angespannt, obwohl keine Gefahr besteht. Dagegen hilft Magnesium nicht.(20)

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Wusstest du, dass ein Glas Gurkenwasser gegen Muskelkrämpfe helfen soll?

Die Wirkung ist zwar noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Jedoch stellten Forscher der North Dakota State University fest, dass ein Glas Essiggurkenwasser bereits nach weniger als einer Minute eine Entspannung der Wadenkrämpfe brachte. Das Forschungsteam vermutet, dass der saure Geschmack “einen Reiz auslöst, der die gestörten Reflexe im Körper wieder in Ordnung bringt.”(20, 21)

In den USA wurden drei Studien mit schwangeren Frauen, sowie vier Studien mit zu Wadenkrämpfen neigenden Erwachsenen durchgeführt. Letztendlich wurde bei allen Studien festgestellt, dass Magnesium die Dauer, Häufigkeit und Intensivität der Wadenkrämpfe nicht signifikanter beeinflusste als das Placebo-Medikament.(22, 23, 24)

Wo kann ich Magnesiumchlorid kaufen?

Die meisten Magnesiumpräparate in Drogeriemärkten und Reformhäusern enthalten den Mineralstoff in Form von Magnesiumcitrat oder Magnesiumoxid.

Deshalb bekommst du ihn als Magnesiumchlorid hauptsächlich in Apotheken oder mit größerer Auswahl im Internet. Hier bieten zahlreiche Onlineshops ihre Produkte an.

Eine Auswahl an Magnesiumchlorid-Produkten findest du bei:

  • Apotheken
  • Online-Apotheken
  • Online-Anbieter für Nahrungsergänzungsmittel
  • Onlineshops wie amazon.de, ebay.de

Welche Nebenwirkungen kann Magnesiumchlorid haben?

Bei zu hoher Dosierung kann die orale Einnahme von Magnesium zu weichem Stuhl oder Durchfall führen. Dies zeigt, dass der Darm kein weiteres Magnesium aufnehmen kann und du kannst die Dosis erst mal reduzieren.

Da der Körper überschüssiges Magnesium mit dem Urin ausscheidet, ist bei einer gesunden Niere mit keinen weiteren Nebenwirkungen zu rechnen.

Lediglich bei einer Niereninsuffizienz solltest du mit der Einnahme zusätzlichen Magnesiums vorsichtig sein. In diesem Fall kann es sein, dass das überflüssige Magnesium im Körper bleibt und bei sehr hohen Dosen (mehr als 2000 mg täglich) zu einem Blutdruckabfall oder einer Muskelschwäche führt.

Bei einer äußerlichen (transdermalen) Anwendung mit Magnesiumöl oder -spray sind keine Nebenwirkungen bekannt.

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Von Magnesiumtabletten bekommen manche Menschen anfangs Durchfall. Dies kommt insbesondere bei zu hoher Dosierung vor.
(Bildquelle: pixabay.com / aixklusiv)

Welche Alternativen zu Magnesiumchlorid gibt es?

Die Mehrzahl der Magnesiumpräparate zur oralen Einnahme bestehen aus Magnesiumcitrat oder Magnesiumoxid. Magnesiumcitrat wird schneller vom Körper aufgenommen, jedoch weniger gespeichert. Magnesiumoxid eignet sich hingegen für das langfristige Auffüllen deines Magnesiumdepots.(25)

Löst du Magnesiumoxid oder Magnesiumcarbonate als Brause (mit Zitronensäure granuliert) in Wasser auf, wird es in Magnesiumcitrat umgewandelt.

Hast du keine der im oberen Kapitel genannten Symptome und bist weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit, genügt die Aufnahme von Magnesium durch eine gesunde Ernährung.

Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über magnesiumreiche Lebensmittel.(15, 26)

Lebensmittel Magnesiumgehalt pro 100 g
Weizenkleie 550 mg
Kürbiskerne 535 mg
Sonnenblumenkerne 420 mg
Bitterschokolade 290 mg
Cashewnüsse 270 mg
Erdnüsse 163 mg
Sojabohnen 220 mg
Hirse 170 mg
Naturreis 157 mg
Vollkornmehl 155 mg
Haferflocken 137 mg
Vollkornbrot 90 mg

Der Körper nimmt etwa 40 % des über die Nahrung zugeführten Magnesiums auf.

Bananen, Brokkoli, Erbsen, Himbeeren sowie Emmentaler enthalten zwischen 24 und 36 mg Magnesium (pro 100 g). Allein von diesen Lebensmitteln kannst du deinen Magnesiumbedarf also nicht stillen.

Entscheidung: Welche Arten von Magnesiumchlorid gibt es und welche ist die richtige für dich?

Meistens wird Magnesiumchlorid äußerlich, also transdermal, auf der Haut angewendet.

Genau genommen handelt es sich bei den allermeisten Produkten um “Magnesiumchlorid Hexahydrat” in verschiedenen Formen. Dieses enthält mehr Wasser als reines Magnesiumchlorid. Durch die vollständige Entfernung des Wassers würde das Produkt wesentlich mehr kosten, ohne dass es jedoch etwas an der Wirkung ändert.

Für die transdermale Anwendung kannst du dir entweder Magnesiumöl (selten: Magnesiumcreme) oder Spray auf die Haut auftragen oder Magnesiumflakes oder Pulver in ein Fuß- oder Ganzkörperbad hinzugeben.

Es gibt wenige Produkte mit Magnesiumchlorid zur oralen Einnahme. Als Kapseln erhältst du Magnesiumchlorid nur in Kombination mit anderen Magnesiumverbindungen.

Folgend zeigen wir dir die jeweiligen Vorteile und Nachteile der verschiedenen Darreichungsformen auf.

Magnesiumchlorid als Flakes

Magnesiumflakes kannst du für Fußbäder oder Vollbäder verwenden. Hierfür gibst du die Flocken in etwa 40 °C warmes Wasser, wobei eine 1-5%-ige Lösung ideal ist.

Vorteile
  • Keine Nebenwirkungen wie Durchfall
  • Du musst nichts schlucken
  • Keine Wechselwirkungen mit Stoffen anderer Lebensmittel oder Medikamente
Nachteile
  • Wirkung nicht nachgewiesen
  • Unflexible Anwendung, da du dir Zeit für ein Bad nehmen musst

Für Magnesiumflakes wird das Magnesiumchlorid entweder unterirdisch aus dem einstigen Zechstein-Meer abgebaut oder magnesiumchloridhaltiges Wasser aus dem Toten Meer wird getrocknet, sodass sich daraus Kristalle bilden.

Bevorzugst du ein entspannendes Bad und eine transdermale Aufnahme von Magnesium, sind die Magnesiumflocken ideal für dich.

Magnesiumchlorid als Öl oder Spray

Magnesiumöl besteht aus Magnesiumchlorid Hexahydrat und Wasser. Daher handelt es sich eigentlich nicht um Öl, sondern trägt den Namen wegen seiner öligen Konsistenz.

Da es einen sehr hohen Magnesiumanteil hat, solltest du es ausschließlich transdermal verwenden und nicht einnehmen.

Vorteile
  • Keine Nebenwirkungen wie Durchfall
  • Du musst nichts schlucken
  • Keine Wechselwirkungen mit Stoffen anderer Lebensmittel oder Medikamente
Nachteile
  • Wirkung nicht nachgewiesen
  • Magnesiumöl kann sich auf der Haut klebrig anfühlen

Magnesiumöl kannst du in deine Haut einreiben. Du erhältst es auch in Form eines Magnesium-Sprays.

Magnesiumöl oder Spray ist für dich optimal, wenn du dir nicht täglich Zeit für ein Bad nehmen möchtest. Dennoch wirkt das Einmassieren des Öls entspannend.

Magnesiumchlorid als Pulver

Magnesiumchlorid als Pulver wird meistens zur transdermalen Verwendung verkauft. Du kannst daraus Magnesiumöl herstellen oder es ebenfalls als Badezusatz verwenden.

Magnesiumchlorid-Pulver kommt auch zur Magnesiumversorgung in Aquarien zum Einsatz.

Seltener erhältst du zum Verzehr geeignetes Pulver, mit dem du eine trinkbare Lösung herstellen kannst.

Vorteile
  • Bei transdermaler Anwendung keine Nebenwirkungen wie Durchfall
  • Sowohl als Badezusatz als auch als Massageöl verwendbar
  • Zur oralen Anwendung angenehmer als Tabletten
Nachteile
  • Wirkung transdermaler Anwendung nicht erwiesen
  • Falls Öl gewünscht, musst du es erst selbst herstellen
  • Keine spontane Anwendung, wenn du unterwegs bist

Magnesiumchlorid als Pulver eignet sich vor allem für dich, wenn du dich nicht zwischen einem Badezusatz oder Massageöl entscheiden kannst.

Magnesiumchlorid als Kapseln

Magnesiumchlorid als Kapseln gibt es nur in einer Mischform mit anderen Magnesiumverbindungen wie Magnesiumoxid und Magnesiumcitrat.

Dies gewährleistet eine optimale Bioverfügbarkeit, denn nur so kann dein Körper das Magnesium ideal aufnehmen.

Vorteile
  • Wirksamkeit über orale Zufuhr wissenschaftlich erwiesen
  • Praktisch unterwegs einnehmbar
Nachteile
  • Kann evtl. zu Durchfall führen
  • Stoffe aus anderen Lebensmitteln können Aufnahme beeinflussen

Möchtest du Magnesiumchlorid flexibel unterwegs einnehmen und hast kein Problem damit, Tabletten zu schlucken, eignen sich Kapseln. Vor allem wenn du nicht zu Durchfall neigst und nicht von einer transdermalen Aufnahme überzeugt bist, kannst du zu den Kapseln greifen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Magnesiumchlorid vergleichen und bewerten

Es gibt verschiedene Kriterien, die dir bei der Auswahl des richtigen Magnesiumchlorid-Produktes helfen.

Folgend geben wir dir eine Übersicht der Faktoren, die du beachten solltest.

Packungsgröße

Du bekommst Magnesiumchlorid in verschiedenen Formen und ganz unterschiedlichen Größen.

Es gibt Eimer mit Magnesiumchlorid-Pulver oder -Flocken zwischen 1 und 5 kg. Du erhältst jedoch auch Tüten oder Säcke bis zu 25 kg.

Auch Magnesiumöl findest du in verschiedenen Größen von 100-ml-Sprühflaschen bis hin zu 1-Liter-Flaschen.

Magnesiumkapseln gibt es in Verpackungen von 10 bis 120 Stück.

Magnesiumkonzentration

Die Konzentration des Magnesiumchlorid Hexahydrats ist je nach Darreichungsform unterschiedlich.

Die meisten Produkte beinhalten Magnesiumchlorid in folgendem Verhältnis:

  • Magnesiumchlorid-Pulver: 99-101 %
  • Magnesiumchlorid-Flakes: 47 %
  • Magnesiumöl: 31 %

Weichen die Mengenverhältnisse ab, empfiehlt es sich, die Dosierung entsprechend anzupassen.

Zusatzstoffe

Alle Mineralien enthalten von Natur aus sehr geringe Mengen anderer Stoffe wie Kalium oder auch Schwermetalle. Je nach Reinheitsgrad ist die Menge geringer.

Weitere Zusatzstoffe enthalten die meisten Magnesiumchlorid-Produkte tatsächlich nicht. Ob Magnesiumflakes, Pulver oder Magnesiumöl – die Produkte bestehen meist zu 100 % aus reinem Magnesiumchlorid, welches entweder aus dem ursprünglichen Zechstein-Meer oder dem Toten Meer entstammt.

Entscheidest du dich für eine mit Magnesiumchlorid angereicherte Creme, enthält diese weitere Inhaltsstoffe wie Glycerin und Urea. Lies dir die Informationen zum entsprechenden Produkt durch. Eine einfache Auskunft zu Inhaltsstoffen erhältst du zum Beispiel über die App Codecheck.

Kapseln mit Magnesiumchlorid enthalten außerdem weitere Mg-Verbindungen, teilweise B-Vitamine sowie das Überzugsmaterial der Kapsel. Die Kombination mit weiteren Magnesiumverbindungen kann die Aufnahmefähigkeit verbessern.

Reinheitsgrad

Die meisten Magnesiumchlorid-Produkte erhältst du entweder in Lebensmittelqualität oder – noch reiner – in Pharmaqualität. Ein Produkt mit Pharmaqualität kann beispielsweise auch in der Pharmazie verwendet werden.

Alle Mineralien, auch Magnesiumchlorid, beinhalten sehr geringe Mengen anderer Stoffe wie Kalium, Calcium oder Schwermetalle. Produkte mit Pharmaqualität werden sehr gründlich gereinigt und beinhalten weniger dieser Nebenprodukte.

Es gibt folgende Reinheitsstufen:

  1. Technische Qualität (z.B. für die Industrie)
  2. Lebensmittelqualität (z.B. für Nahrungsmittel)
  3. Pharmaqualität (z.B. für Apotheken)
  4. Analysequalität (z.B. für die Forschung)

Magnesiumchlorid gibt es auch als Naturprodukt, welches keiner dieser Reinheitsstufen entspricht. Häufig ist dies bei Produkten vom Toten Meer der Fall. Da es nur grob und nicht chemisch gereinigt wird, bekommst du es original wie es in der Natur vorkommt. Dadurch bleiben alle natürlichen Mineralstoffe des Toten Meeres erhalten.

Wissenswerte Fakten rund um das Thema Magnesiumchlorid

Wie lange ist Magnesiumchlorid haltbar?

Da Magnesiumchlorid Feuchtigkeit anzieht, solltest du es trocken und luftdicht lagern. Am besten bewahrst du es vakuumverpackt in einem Beutel oder in einem luftdichten Behälter auf.

Zieht Magnesiumchlorid-Pulver Feuchtigkeit, kann es verklumpen.

Wird das Magnesiumchlorid feucht, kann es verklumpen. Dadurch ändert sich zwar die Wirkung nicht, doch du kannst es schwieriger dosieren. Lasse es in diesem Fall trocknen, damit du die Klumpen durch starkes Schütteln wieder halbwegs lösen kannst.

Lagerst du das Magnesiumchlorid entsprechend, kann es nicht schlecht werden und ist sozusagen ewig haltbar. Auch Magnesiumöl kann eigentlich nicht schlecht werden.

Hast du Magnesiumchlorid zur oralen Einnahme, könntest du nach 2-3 Jahren einen bitteren Geschmack bemerken. Stört dich das, kannst du es immer noch transdermal, z.B. als Badezusatz, verwenden.

Wie kann ich Magnesiumöl aus Magnesiumchlorid selbst herstellen?

Magnesiumöl selbst herzustellen, ist ziemlich einfach. Folgend erklären wir dir das Vorgehen.

  1. Du benötigst Wasser, Magnesiumchlorid Hexahydrat als Pulver oder Flakes, einen Messbecher und einen Behälter zur Aufbewahrung.
  2. Löse etwa 30 g des Magnesiumchlorids in 100 ml Wasser auf. Möchtest du einen Liter Magnesiumöl herstellen, gibst du einfach 300 g des Pulvers in einen Liter Flüssigkeit. Rühre die Flüssigkeit nun solange um, bis das Magnesiumchlorid sich aufgelöst hat. Verwendest du Wasser in Körpertemperatur, löst sich das Magnesium schneller auf.
  3. Lasse die Magnesiumchlorid-Lösung etwas abkühlen. Dann kannst du das Magnesiumöl in eine Sprühflasche oder einen Glasbehälter umfüllen.

Das folgende Video veranschaulicht dir die Herstellung von Magnesiumöl und enthält weitere interessante Informationen zum Thema.

Bildquelle: Kitanovic/ 123rf.com

Einzelnachweise (26)

1. Nishizawa, Yoshiki; Morii, Hirotoshi; Durlach, Jean (Hrsg.)(2007): New Perspectives in Magnesium Research. Nutrition and Health. London: Springer Verlag.
Quelle

2. Eder, Klaus (2008): Magnesium und Mg-Verbindungen in Supplementen. In: Deutsche Apothekerzeitung 2008 (36), 04.09.2008, S. 44.
Quelle

3. Durlach, Jean; Guiet-Bara, Andrée; Pagès, Nicole; Bac, Pierre; Bara, Michel (2005): Magnesium chloride or magnesium sulfate: a genuine question. In: Magnesium Research. Jg. 18 (3), September 2005, S. 187-92.
Quelle

4. Bourke, Barbara; Last, Walter (2008): Magnesium Chloride for health and rejuvenation. In: Nexus Magazine, Jg. 15 (6), S. 21-26.
Quelle

5. Kunutsor, S.K.; Whitehouse, M.R.; Blom, A.W. et al. (2017): Low serum magnesium levels are associated with increased risk of fractures: a long-term prospective cohort study. European Journal of Epidemiology 2017 (32), S. 593–603. https://doi.org/10.1007/s10654-017-0242-2.
Quelle

6. Abrams S.A., Chen Z, Hawthorne KM (2014): Magnesium metabolism in 4-year-old to 8-year-old children. Journal of Bone and Mineral Research 2014, Jg. 29 (1), S. 118‐122.
Quelle

7. Vormann, Jürgen; Weidner, Michael; Werner, Tanja (2016): Transdermales Magnesium Sinnvoll oder nicht? Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 50/2016.
Quelle

8. Lingamaneni Prashanth; Kiran Kumar Kattapagari; Ravi Teja Chitturi; Venkat Ramana Reddy Baddam; Lingamaneni Krishna Prasad (2015): A review on role of essential trace elements in health and disease. Journal of Dr. NTR University of Health Sciences 2/2015, Jg. 4, S. 75-85 (2015). Mumbai: Wolters Kluwer Medknow Publications.
Quelle

9. Shealy, C. Norman: Transdermal Absorption of Magnesium. Southern Medical Journal 2005, Jg. 98.
Quelle

10. Watkins, K.; Josling, P.D. (2010): A pilot study to determine the impact of transdermal magnesium treatment on serum levels and whole body CaMg ratios. The Nutrition Practitioner, Spring 2010.
Quelle

11. Gröber, Uwe; Werner, Tanja; Vormann, Jürgen; Kisters, Klaus (2017): Myth or Reality - Transdermal Magnesium?. Nutrients. 2017; 9 (8): 813. doi: 10.3390/nu9080813.
Quelle

12. Waring, Rosemary: Report on Absorption of magnesium sulfate (Epsom salts) across the skin. School of Biosciences, University of Birmingham.
Quelle

13. Kass, Lindsy; Rosanoff, Andrea; Tanner, Amy; Sullivan, Keith; McAuley, William; Plesset, Michael (2017): Effect of transdermal magnesium cream on serum and urinary magnesium levels in humans: A pilot study. PLoS ONE 4/2017; Jg. 12: e0174817.
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14. Referenzwerte Magnesium. Empfohlene Zufuhr. Bonn: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2020).
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15. Office of Dietary Supplements (2020): Magnesium. Fact Sheet for Health Professionals.
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16. Elin, Ronald J. (2010): Assessment of Magnesium Status for Diagnosis and Therapy. Magnes. Res. 4/2010; Jg. 23, S. 194‐198.
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17. Kisters, Klaus; Gröber, Uwe (2010): Magnesium Update 2010. Anwendung bei Hypertonie und Diabetes mellitus. Deutsche Apothekerzeitung 25/2010, S. 46.
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18. Barbagallo, Mario; Dominguez, Ligia J. (2007): Magnesium Metabolism in Type 2 Diabetes Mellitus, Metabolic Syndrome and Insulin Resistance. Archives of Biochemistry and Biophysics 01/2007; Jg. 458, S. 40‐47.
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19. Britton, J.; Pavord, I.; Richards, K. et al. (1994): Dietary magnesium, lung function, wheezing, and airway hyperreactivity in a random adult population sample. In: The Lancet 1994 (344), S. 357‐362.
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20. Wolter, André (2017): Tipps bei Muskelkrämpfen – Saure Muskeln? Saure Gurken!. Physiopraxis 2017; 15 (1); S. 46–49. New York, Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
Quelle

21. Miller, Kevin C.; Mack, Gary W.; Knight, Kenneth L. et al. (2010): Reflex inhibition of electrically induced muscle cramps in hypohydrated humans. In: Medicine & Science in Sports & Exercise 2010; 42(5), S. 953‐961.
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22. Garrison, Scott R.; Allan, G. Michael; Sekhon, Ravneet K.; Musini, Vijaya M.; Khan, Karim M. (2012): Magnesium for skeletal muscle cramps. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012 (9): CD009402.
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23. Roguin, Maor N.; Alperin, Mordechai; Shturman, Elena et al. /2017): Effect of Magnesium Oxide Supplementation on Nocturnal Leg Cramps: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. 2017; 177 (5), S. 617–623.
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24. Zhou, Kunyan; West, Helen M.; Zhang, Jing; Xu, Liangzhi; Li, Wenjuan: Interventions for leg cramps in pregnancy. Cochrane Database of Systematic Reviews 8/2015; CD010655.
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25. Schutten, Joëlle C. ; Joris, Peter J.; Mensink, Ronald P. et al.: Effects of magnesium citrate, magnesium oxide and magnesium sulfate supplementation on arterial stiffness in healthy overweight individuals. A study protocol for a randomized controlled trial. Trials. 2019; Jg. 20: 295.
Quelle

26. Becker, Ulrike: Magnesium - Der beliebteste Mineralstoff. In: Pharmazeutische Zeitung 2016 (07). Online veröffentlicht am 11.04.2016.
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Juliane hat Ernährungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Fitness studiert. Sie arbeitet als Beraterin für Unternehmen und hält Kurse in den Bereichen der Gesundheits-Prävention und Supplements. Sie ist bestens informiert, wie Nahrungsergänzungsmittel gezielt eingesetzt werden müssen, um den größtmöglichen, positiven Effekt auf das Wohlbefinden zu erzielen.
Wissenschaftlicher Sammelband
Nishizawa, Yoshiki; Morii, Hirotoshi; Durlach, Jean (Hrsg.)(2007): New Perspectives in Magnesium Research. Nutrition and Health. London: Springer Verlag.
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Wissenschaftlicher Artikel
Eder, Klaus (2008): Magnesium und Mg-Verbindungen in Supplementen. In: Deutsche Apothekerzeitung 2008 (36), 04.09.2008, S. 44.
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Wissenschaftlicher Artikel
Durlach, Jean; Guiet-Bara, Andrée; Pagès, Nicole; Bac, Pierre; Bara, Michel (2005): Magnesium chloride or magnesium sulfate: a genuine question. In: Magnesium Research. Jg. 18 (3), September 2005, S. 187-92.
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Wissenschaftlicher Artikel
Bourke, Barbara; Last, Walter (2008): Magnesium Chloride for health and rejuvenation. In: Nexus Magazine, Jg. 15 (6), S. 21-26.
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Kohortenstudie
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Wissenschaftlicher Review
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Review
Lingamaneni Prashanth; Kiran Kumar Kattapagari; Ravi Teja Chitturi; Venkat Ramana Reddy Baddam; Lingamaneni Krishna Prasad (2015): A review on role of essential trace elements in health and disease. Journal of Dr. NTR University of Health Sciences 2/2015, Jg. 4, S. 75-85 (2015). Mumbai: Wolters Kluwer Medknow Publications.
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Wissenschaftliche Studie
Shealy, C. Norman: Transdermal Absorption of Magnesium. Southern Medical Journal 2005, Jg. 98.
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Pilotstudie
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Wissenschaftlicher Review
Gröber, Uwe; Werner, Tanja; Vormann, Jürgen; Kisters, Klaus (2017): Myth or Reality - Transdermal Magnesium?. Nutrients. 2017; 9 (8): 813. doi: 10.3390/nu9080813.
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Pilotstudie
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Wissenschaftliche Empfehlung
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Review
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Wissenschaftlicher Review
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftlicher Artikel
Wolter, André (2017): Tipps bei Muskelkrämpfen – Saure Muskeln? Saure Gurken!. Physiopraxis 2017; 15 (1); S. 46–49. New York, Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
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Vergleichsstudie
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Wissenschaftlicher Review
Zhou, Kunyan; West, Helen M.; Zhang, Jing; Xu, Liangzhi; Li, Wenjuan: Interventions for leg cramps in pregnancy. Cochrane Database of Systematic Reviews 8/2015; CD010655.
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Wissenschaftlicher Artikel
Becker, Ulrike: Magnesium - Der beliebteste Mineralstoff. In: Pharmazeutische Zeitung 2016 (07). Online veröffentlicht am 11.04.2016.
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