Symptome bei Magnesiummangel: Ursachen, Anzeichen & Behandlung

Magnesiummangel Symptome
Zuletzt aktualisiert: 10. September 2020

Viele haben es wahrscheinlich schon einmal erlebt: Ein unangenehmer Wadenkrampf in der Nacht, der uns aus unserem Schlaf hochschrecken lässt. Deutet der Krampf auf einen Magnesiummangel hin? Fest steht, dass Magnesium ein essenzieller und lebensnotwendiger Mineralstoff ist. Deshalb ist es wichtig unseren Körper ausreichend mit Magnesium zu versorgen. Anderenfalls kann ein Magnesiumdefizit auftreten. Nicht immer zeigen sich bei einem Magnesiummangel Symptome, jedoch kann ein Mangel verantwortlich für verschiedenste Beschwerden sein. Was sind also mögliche Anzeichen für einen Magnesiummangel?

Unser Artikel soll dir primär aufzeigen, welche Symptome auf einen Mangel hindeuten können und was die Ursachen für das Auftreten sein können. Des Weiteren haben wir noch ein paar hilfreiche Tipps für dich, wie du einem Magnesiummangel vorbeugen oder entgegenwirken kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die Symptome eines Magnesiummangels können physischer oder psychischer Natur sein. Physische Symptome sind unter anderem Muskelkrämpfe, Muskelschwäche oder Herzrhythmusstörungen. Psychisch äußern sich die Symptome unter anderem durch eine innere Unruhe, erhöhte Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen.
  • Langfristige Folgen bei einem konstanten Magnesiumdefizit können die Begünstigung chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Schlaganfall) oder Migräne-Kopfschmerzen bedeuten.
  • Eine magnesiumhaltige Ernährung, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sowie regelmäßige Kontrollen beim Arzt können einem Magnesiummangel vorbeugen und sind im Fall von Mangelerscheinungen ratsam.

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Definition: Was ist Magnesium?

Magnesium ist eines der wichtigsten Mineralstoffe unseres Körpers. Der Mineralstoff ist als Kofaktor an einer Vielzahl enzymatischer Reaktionen im menschlichen Organismus beteiligt und erfüllt lebenswichtige, physiologische Funktionen.

Dazu zählen unter anderem die Knochenbildung, die Regulation der Herztätigkeit, die Muskelfunktion und neurologische Funktionen, die das Nervensystem betreffen. Ein Großteil des Gesamtkörpermagnesiums befindet sich in Knochen, Muskeln und nicht-muskulärem Weichgewebe. (1)

Magnesiummangel Symptome-1

Ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt trägt unter anderem zur Verringerung von Müdigkeit und einem erholsamen Schlaf bei.
(Bildquelle: unsplash / Bruce Mars)

Wenn der Magnesiumhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät, kann es zu einem Magnesiumdefizit kommen. Ein Magnesiummangel beeinträchtigt die normalen Körperfunktionen und kann kurz- oder langfristig zu unterschiedlichen Symptomen führen.

Hintergründe: Was du über Symptome bei Magnesiummangel wissen solltest

Hast du Beschwerden und bist dir nicht sicher, ob du möglicherweise unter einem zu geringen Magnesiumwert leidest? Nachfolgend möchten wir Fragen beantworten, die häufig im Zusammenhang mit Symptomen bei Magnesiummangel gestellt werden.

Warum treten Magnesiummangel Symptome auf?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, warum ein Magnesiummangel auftreten kann:

Entweder deine Magnesiumaufnahme ist zu gering oder du leidest unter einem erhöhten Verlust an Magnesium.

Der häufigste Grund für eine zu geringe Aufnahme ist eine mangelhafte Ernährung. Ein zunehmender Anteil der Allgemeinbevölkerung nimmt nicht ausreichend Magnesium zu sich. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass viele Lebensmittel heutzutage raffiniert und verarbeitet sind und dadurch einen geringeren Magnesiumanteil aufweisen. (2)

Stress, eine erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit sowie chronische Erkrankungen der Nieren oder des Magen-Darm-Trakts können Auslöser für einen erhöhten Verlust an Magnesium sein.

Zusammengefasst sind die folgenden Faktoren die häufigsten Ursachen für einen Magnesiummangel (1, 2, 3):

  • Reduzierte ernährungsbedingte Magnesiumaufnahme
  • Erhöhte Anforderungen, zum Beispiel Sport, Schwangerschaft, Wachstum
  • Alkoholismus
  • chronische Magen-Darm-Erkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Endokrine, hormonelle Störungen, zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion
  • Medikamente, die Magnesiumhaushalt negativ beeinflussen
  • Weitere Ursachen, zum Beispiel Stress, übermäßiges Schwitzen

Wie du siehst, ist die Liste der möglichen Ursachen lang und die Auslöser eines Magnesiummangels nicht immer leicht zu identifizieren. Bei Unsicherheit suche das Gespräch mit deinem Arzt.

Welche physischen Symptome äußern sich bei Magnesiummangel?

Die Symptome eines Magnesiummangels können sehr unterschiedlich ausfallen und sind in der Regel unspezifisch. Sie stehen jedoch oft im Zusammenhang mit einer erhöhten neuromuskulären Erregbarkeit.

Typische Symptome sind Muskel- und Wadenkrämpfe, sowie Muskelverspannungen.

Wie bereits erläutert, ist Magnesium unter anderem wichtig für die Muskelfunktion, konkret die Muskelkontraktion und Entspannung. Durch eine erhöhte Erregbarkeit der Muskeln bei einem Magnesiummangel, können sich diese plötzlich zusammenziehen, was in einem Krampf resultiert.

Aufgrund der zahlreichen physiologischen Funktionen des Magnesiums, kann ein Magnesiumdefizit Auswirkungen auf sämtliche Körpersysteme haben. Symptome können sowohl die Muskeln, als auch das zentrale Nervensystem, das Herz-Kreislauf-System, den Magen-Darm-Trakt sowie den Stoffwechsel betreffen. (2, 4, 5)

Körpersystem Symptome
Neuromuskuläres System Muskelkrämpfe, Wadenkrämpfe, Muskelschwäche, Muskelzucken, Zittern, Kribbeln, Taubheit, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen, Lidflattern
Zentralnervöses System Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
Kardiovaskuläres System Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Herzrasen, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen
Gastrointestinales System Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Magenkrämpfe, Reizdarmbeschwerden

Erste Anzeichen eines Magnesiummangels sind oft Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Erschöpfung und Schwäche. (5)

Die Symptome äußern sich erfahrungsgemäß erst dann , wenn der Magnesiumspiegel im Blutserum unter 0,5 Millimol pro Liter sinkt. (4)

Bei einem stärkeren Magnesiummangel treten die Symptome einer erhöhten neuromuskulären Erregbarkeit wie Krampfanfälle, Zittern, Taubheit ein.

Welche psychischen Symptome äußern sich bei Magnesiummangel?

Ein niedriger Magnesiumspiegel verstärkt die Stressempfindlichkeit und äußert sich auch in psychischen Symptomen. (6)

Folgende psychische Anzeichen können auf einen Magnesiummangel hindeuten:

  • Schlafstörungen
  • Nervosität / innere Unruhe
  • Depressive Verstimmungen
  • Angstzustände
  • Stressanfälligkeit
  • Reizbarkeit

Es entsteht ein regelrechter Teufelskreis, denn Stress wirkt sich negativ auf den Magnesiumhaushalt aus. Ein Magnesiummangel erhöht wiederum das Stressniveau. (6)

Gibt es Unterschiede in den Symptomen von Magnesiummangel bei Männern und Frauen?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Symptome eines Magnesiummangels bei Männern und Frauen nicht. Jedoch kann ein geringer Magnesiumspiegel in Zusammenhang mit der Periode zu zusätzlichen Symptomen bei Frauen führen.

Bei Frauen kann sich ein Magnesiummangel auf Symptome während ihrer Periode auswirken.

Ein Magnesiummangel kann an den Ursachen des prämenstruellen Syndroms (PMS) beteiligt sein und äußert sich bei Frauen in Symptomen wie starken Bauchkrämpfen, Regelschmerzen, einer starken Regelblutung und Wassereinlagerungen.

Bei einer Unterversorgung an Magnesium kann es des Weiteren zu Zyklusstörungen der Frau kommen.

Ansonsten können sowohl bei Männern als auch bei Frauen die oben genannten physischen und psychischen Symptome auftreten.

Welche Symptome treten bei einem Magnesiummangel bei Kindern auf?

Auch bei Kindern stehen die Symptome im Zusammenhang mit einer erhöhten neuromuskulären Erregbarkeit und einer psychischen Stressempfindlichkeit.

Kinder mit einem Magnesiummangel neigen zu Krampfanfällen und leiden möglicherweise unter Konzentrationsstörungen, Schlafproblemen und Müdigkeit. Kleinkinder können eine höhere Anfälligkeit für Infekte zeigen.

Bei Mädchen kann es infolge des Mangels zu einem verzögerten Einsetzen der Menstruation kommen.

Welche langfristigen Folgen können bei einem Magnesiummangel entstehen?

Ein chronischer Magnesiummangel kann langfristig fatale Folgen mit sich bringen, denn Magnesium ist essenziell für die normale Funktionsfähigkeit des menschlichen Organismus.

Ein niedriger Magnesiumspiegel wurde mit einer Reihe von chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht, wie zum Beispiel Alzheimer, Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Schlaganfall), Migräne-Kopfschmerzen und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). (5)

Deshalb solltest du einen Magnesiummangel immer ernst nehmen und schnellstmöglich behandeln.

Im zweiten Teil unseres Artikels geben wir dir hilfreiche Tipps zur Behandlung und Vorbeugung.

Welche Folgen können bei einem Magnesiummangel in der Schwangerschaft auftreten?

Während einer Schwangerschaft ist der Bedarf an Magnesium leicht erhöht, denn auch für die Entwicklung des Babys ist der wichtige Mineralstoff essenziell. Zudem sorgen starkes Schwitzen und ein ausgeprägter Harndrang für einen größeren Magnesiumverlust.

Typische Anzeichen für einen Magnesiummangel in der Schwangerschaft sind vor allem Wadenkrämpfe. Bei einer starken Unterversorgung kann es auch zu schwerwiegenden Komplikationen, wie einer Fehlgeburt, frühzeitigen Wehen oder einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung), kommen. (5)

Wenn Hinweise auf einen zu geringen Magnesiumspiegel bestehen, solltest du mit deinem Arzt besprechen, ob die zusätzliche Einnahme von Magnesiumpräparaten sinnvoll ist.

Wichtig ist, dass du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, denn ein Magnesiummangel kann sich auch nach deiner Schwangerschaft langfristig auf das Leben deines Babys auswirken. (1)

Warum treten Magnesiummangel Symptome in den Wechseljahren auf?

In den Wechseljahren einer Frau tritt nicht selten ein Magnesiummangel auf. Der Hormonhaushalt von Frauen in den Wechseljahren stellt sich um und die Produktion von Östrogen geht zurück. Das führt dazu, dass durch die Nahrung aufgenommenes Magnesium nicht mehr ausreichend verwertet wird.

Viele Frauen haben mit Hitzewallungen und übermäßigem Schwitzen zu kämpfen. Dadurch ist ebenfalls der Verlust an Magnesium auffallend hoch.

Diese beiden Faktoren führen dazu, dass Frauen in den Wechseljahren oft unter Wadenkrämpfen und Muskelverspannungen leiden.

Magnesiummangel Symptome: 3 hilfreiche Ansätze wie du einem Magnesiummangel vorbeugen kannst

Damit ein Magnesiummangel erst gar nicht eintritt, haben wir drei effektive Ansätze für dich zusammengestellt, die sicherstellen, dass dein Magnesiumhaushalt im Gleichgewicht bleibt.

Wenn sich erste Anzeichen eines Magnesiummangels bei dir abzeichnen, solltest du dir diese Tipps ebenfalls zu Herzen nehmen. Bei besonders starken Symptomen empfehlen wir dir immer, diese von deinem Arzt untersuchen zu lassen.

Auf magnesiumhaltige Ernährung achten

Unser Körper ist nicht in der Lage Magnesium selbst herzustellen, weshalb es wichtig ist auf eine ausgewogene und magnesiumhaltige Ernährung zu achten.

Etwa 10 % der täglichen Magnesiumzufuhr nehmen wir über Wasser zu uns. (1)

In fast allen Lebensmitteln ist Magnesium enthalten, jedoch gibt es Unterschiede in der Höhe der Magnesiumkonzentration.

Magnesiummangel Symptome-2

Grünes Gemüse, wie beispielsweise Brokkoli, ist besonders reich an Magnesium.
(Bildquelle: unsplash/ Kelly Sikkema)

Zu den Nahrungsmitteln mit einer hohen Magnesiumkonzentration zählen (1, 2):

  • Mineralwasser
  • Grünes Gemüse, zum Beispiel Spinat, Brokkoli oder Grünkohl
  • Hülsenfrüchte, zum Beispiel Erbsen, Bohnen oder Linsen
  • Nüsse
  • Samen, zum Beispiel Chiasamen, Sesam oder Mohn
  • Vollkorngetreide

Eine mittlere Magnesiumkonzentration weisen Lebensmittel wie Obst, andere Gemüsesorten, Fisch und Fleisch auf. Milchprodukte besitzen einen niedrigen Magnesiumanteil.

Verarbeitete Produkte weisen einen viel geringeren Magnesiumwert als unverarbeitete Lebensmittel auf, weshalb du letztere bei deiner Ernährung stets bevorzugen solltest.

Wenn du über deine Ernährungsweise nicht auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr kommst, gibt es zusätzlich die Möglichkeit Magnesiumpräparate einzunehmen.

Präparate & Nahrungsergänzungsmittel einnehmen

Es gibt eine Vielzahl an Magnesiumpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln, die du regelmäßig einnehmen kannst, um deinen Tagesbedarf zu decken.

Die empfohlene Tageshöchstdosis in Nahrungsergänzungsmitteln liegt bei 250 Milligramm. (7)

Die nachfolgende Tabelle gibt dir eine Orientierung, welche Gesamtmagnesiumzufuhr pro Tag laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird (8):

Alter mg/Tag männlich mg/Tag weiblich
1 bis unter 4 Jahre 80 80
4 bis unter 7 Jahre 120 120
7 bis unter 10 Jahre 170 170
10 bis unter 13 Jahre 230 250
13 bis unter 15 Jahre 310 310
15 bis unter 19 Jahre 400 350
19 bis unter 25 Jahre 400 310
25+ Jahre 350 300

Da du immer auch Magnesium über deine Ernährung aufnimmst, solltest du bei der zusätzlichen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln die Tageshöchstdosis von 250 Milligramm nicht überschreiten. Eine Überdosierung kann zu Nebenwirkungen wie Durchfall oder Magen-Darm-Beschwerden führen.

Im Fall einer Schwangerschaft solltest du die Einnahme von Magnesiumpräparaten grundsätzlich immer mit einem Arzt absprechen.

Magnesiumpräparate sind als organische Magnesiumverbindungen (zum Beispiel Magnesiumcitrat) und als anorganische Magnesiumverbindungen (zum Beispiel Magnesiumoxid) erhältlich. Organische Magnesiumverbindungen haben sich laut verschiedener Studien als überlegen erwiesen. (2)

Magnesiumhaushalt vom Arzt kontrollieren lassen

Bei einem Auftreten von Symptomen oder als Vorbeugungsmaßnahme kannst du deinen Magnesiumstatus von einem Arzt untersuchen lassen. Bei schweren Symptomen ist ein Besuch beim Arzt unerlässlich.

Die Messung der Konzentration im Blutserum ist der etablierteste ärztliche Test zur Bestimmung des Magnesiumwerts.

Da sich der Großteil des Magnesiums in deinem Körper in den Knochen oder Zellen befindet, ist es nicht leicht, den exakten Magnesiumspiegel zu bestimmen.

Der gebräuchlichste und wertvollste Test in der klinischen Medizin, den Ärzte zur schnellen Beurteilung des Magnesiumhaushalts anwenden, ist die Messung der Gesamtmagnesiumkonzentration im Blutserum. (5)

Nach dem Test wird dein Arzt mit dir besprechen, ob die orale Einnahme von Magnesiumpräparaten ausreicht, um deinen Magnesiumhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, oder andere Maßnahmen erforderlich sind.

Fazit

Die Symptome eines Magnesiummangels sind vielseitig und eher unspezifisch. Häufige Symptome bei einem Defizit an Magnesium sind Waden- und allgemeine Muskelkrämpfe sowie Verspannungen. Doch auch weitere Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erschöpfung können frühe Anzeichen eines Magnesiummangels sein. Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass auch psychische Symptome Folgen einer Magnesiumunterversorgung sein können. Ein Magnesiummangel und seine Symptome solltest du immer ernst nehmen, denn Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Eine Nichtbehandlung kann langfristige Folgen haben und chronische Krankheiten begünstigen.

Durch eine ausgewogene Ernährung kannst du einem Magnesiummangel vorbeugen. Magnesiumreiche Nahrungsmittel sind unter anderem grünes Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte und unverarbeitete Getreideprodukte. Deine Magnesiumzufuhr kannst du mit der zusätzlichen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln abrunden. Wenn du deinen aktuellen Magnesiumstatus erfahren möchtest, kannst du deine Magnesiumkonzentration im Blutserum von einem Arzt messen lassen.

Bildquelle: lenetstan/ 123rf.com

Einzelnachweise (8)

1. Wilhelm Jahnen-Dechent, Markus Ketteler. Magnesium basics. Clinical Kidney Journal. Februar 2012; 5(Suppl 1): i3–i14.
Quelle

2. Jürgen Vormann. Magnesium: Nutrition and Homoeostasis. AIMS Public Health. 2016; 3(2): 329–340.
Quelle

3. Gerry K. Schwalfenberg, Stephen J. Genuis. The Importance of Magnesium in Clinical Healthcare. Scientifica (Cairo). 2017; 2017: 4179326.
Quelle

4. Abdullah M. Al Alawi, Sandawana William Majoni,, Henrik Falhammar. Magnesium and Human Health: Perspectives and Research Directions. International Journal of Endocrinology. 2018; 2018: 9041694.
Quelle

5. Uwe Gröber, Joachim Schmidt, Klaus Kisters. Magnesium in Prevention and Therapy. Nutrients. 2015 Sep; 7(9): 8199–8226.
Quelle

6. Magdalena D. Cuciureanu, Robert Vink. Magnesium and stress. In Vink R., Nechifor M. (editors), Magnesium in the Central Nervous System. Adelaide (AU): University of Adelaide Press; 2011.
Quelle

7. Weißenborn A. et al. (2018): Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln. J Consum Prot Food Saf 13 (1): 25–39.
Quelle

8. DGE/ÖGE/SGE. D-A-CH. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 2. Auflage,5. aktualisierte Ausgabe 2019
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftlicher Artikel
Wilhelm Jahnen-Dechent, Markus Ketteler. Magnesium basics. Clinical Kidney Journal. Februar 2012; 5(Suppl 1): i3–i14.
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Wissenschaftlicher Artikel
Jürgen Vormann. Magnesium: Nutrition and Homoeostasis. AIMS Public Health. 2016; 3(2): 329–340.
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Wissenschaftlicher Artikel
Gerry K. Schwalfenberg, Stephen J. Genuis. The Importance of Magnesium in Clinical Healthcare. Scientifica (Cairo). 2017; 2017: 4179326.
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Wissenschaftlicher Artikel
Abdullah M. Al Alawi, Sandawana William Majoni,, Henrik Falhammar. Magnesium and Human Health: Perspectives and Research Directions. International Journal of Endocrinology. 2018; 2018: 9041694.
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Wissenschaftlicher Artikel
Uwe Gröber, Joachim Schmidt, Klaus Kisters. Magnesium in Prevention and Therapy. Nutrients. 2015 Sep; 7(9): 8199–8226.
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Fachbuch
Magdalena D. Cuciureanu, Robert Vink. Magnesium and stress. In Vink R., Nechifor M. (editors), Magnesium in the Central Nervous System. Adelaide (AU): University of Adelaide Press; 2011.
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Wissenschaftlicher Artikel
Weißenborn A. et al. (2018): Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln. J Consum Prot Food Saf 13 (1): 25–39.
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Fachmedium
DGE/ÖGE/SGE. D-A-CH. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 2. Auflage,5. aktualisierte Ausgabe 2019
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